MAMA MACHT MUSIK

Heute am 8. März 2026 ist internationaler Frauentag und feministischer Kampftag und eine gute Gelegenheit, mit einer Beitragsreihe für Frauen in der Musikindustrie zu beginnen. In den letzten Monaten werden uns Details und Informationen präsentiert, die schwer zu verdauen sind.

Was Männer auf der ganzen Welt mit Frauen und sogar Kindern machen, erfüllt mich mit Entsetzen und Ekel, Empörung und heiligem Zorn. Das alles passiert nicht erst jetzt, nicht nur während Kriegen, nicht nur da draußen, sondern im alltäglichen, im beruflichen und im vermeintlich privaten und es hat System.

Was mir genau wie anderen schon passiert ist, während meiner Kindheit und Jugend, während des Studiums und im Beruf, vor allem aber ganz nah im engsten Kreis beziehungsweise von meinem jeweils ganz nah vertrautem Partner bzw Ehemann, darf nicht sein. 

Männer nutzen entweder brutal-offen oder feige-subtil Macht und Gewalt gegenüber Frauen und profitieren davon, dass Frauen systematisch benachteiligt werden, anstatt für Gerechtigkeit und Gleichwürdigkeit zu sorgen.

Besonders wenn eine Frau Mama wird. Auch und besonders dann verdienen wir Respekt und Gleichwürdigkeit.

MAMA MACHT MUSIK beschäftigt sich mit der erstaunlich häufigen und dennoch eigentlich nicht so gedachten Besonderheit, sowohl Mama als auch Musikerin zu sein. 

Noch undenkbarer aber weit verbreitet : ganz allein ohne Unterstützung. 

In MAMA MACHT MUSIK beschäftige ich mich mit ungleich und ungerecht verteilter MACHT und Bedingungen, die durch unser System und die vorhandenen Strukturen auch heute noch inakzeptabel sind.

Gleichzeitig geht es ums “einfach machen”. Wie wir mit den bestehenden Bedingungen und Umständen bestmöglich umgehen und das Beste daraus und damit machen können.

Vor allem gute Musik und Kunst, die wertgeschätzt und honoriert wird, während wir gleichzeitig für andere Menschen sorgen.

MAMA MACHT MUSIK

Ich bin inzwischen seit fast 23 Jahren Mama, habe eine erwachsene Tochter allein groß gezogen und lebe auch im Moment den Lifestyle alleinerziehend. Unfreiwillig und ungeplant übrigens, (nicht die Schwangerschaften und die Kinder waren ungeplant, sondern dass alleinerziehend sein die einzig richtige Wahl war) falls jemand fragt, auch wenn ich selbst mich für die Trennung entscheiden musste.
Diesmal allerdings unter anderen Bedingungen im Wechselmodell (das sind sehr andere Herausforderungen…) mit der Verantwortung für meine beiden Jungs im Grundschulalter. Jungs, die zu Männern werden in einer Zeit, in der Wehrpflicht wieder ein Thema ist und es solche männlichen Vorbilder gibt.

Meine Scham, über „Frauenthemen?!“ (es sollten nicht nur Frauenthemen sein und SIND nicht nur Frauenthemen) und über Ekeln und Wut auf Männer zu schreiben und mein ängstliches oder vielmehr panisches Zögern sind dicht und vertraut an meiner Seite und werden bei jedem der folgenden Beiträge mit dabei sein.
Es fühlt sich zu persönlich und verletzlich an. Kaum auszuhalten.

Es IST persönlich und verletzlich. Kaum auszuhalten.
Für erstaunlich viele. Kaum auszuhalten.

Ich werde dennoch offen darüber schreiben und berichten.

Den Finger auf Ungerechtigkeiten, Empörendes und Wunden legen. 

Und was am Wichtigsten ist : mitteilen, was ich daraus gelernt habe und was mir selbst und andere in ähnlichen Situationen wirklich weiter hilt.

MAMA MACHT MUSIK Fokus
MAMA MACHT MUSIK Scham & Scheitern

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